Der Grafiker Felix Schwager zeigte wie surreale Collagen entstehen

Im Zeitraum vom 15.08. - 19.08.2016 stiegen Jugendliche mit dem Grafiker Felix Schwager in einen Projektprozess ein, in dem sie  sich kommunikativ und dokumentierend  mit der Reflexion und Beurteilung von  kulturellen Situationen und Angeboten in Schule sowie an  Kulturorten im innerstädtischen Raum auseinandersetzten und damit einen großen Fundus an Bildmaterial sammelten.  Ursprünglich  sollten aus den Interessen, Wünschen und Freizeitsituationen Texturen, Wortpyramiden und sprachlich-experimentelle Konstruktionen entwickelt werden. Das Interesse an einer aus Fotomaterial zu gestaltenden Collage dominierte jedoch.  Somit entwickelten die Jugendlichen nach  ästhetischen Prinzipien zum Design sowie zur Entwurfsgestaltung von Printmedien  surreal anmutende Collagen. Die Fotos, die situatives Geschehen aus ihrer Umgebung abbildeten, wurden zerlegt und zu neuen bizarr erscheinenden Kompositionen zusammengelegt. Die Verfremdung gewohnter Größenverhältnisse und Perspektiven -  sowohl räumlich als auch  auf die Figur bezogen -  spielten dabei eine bedeutsame gestalterische Rolle.   Weiterhin erprobten sich die Projektteilnehmer innerhalb  ergänzender künstlerischer Angebote, in denen ihnen der Kulturpartner kreativen Spielraum ließ.  So wurden zum Beispiel Fotografien bekannter architektonischer Ensemble  auf Folien gezogen, zerschnitten und kompositorisch übereinandergelegt.  Dazu variierten die Teilnehmer ästhetisch mit Schrift ergänzend zu den simultanen Architekturabbildungen. 

Ort: Erfurt

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