Ein Mensch vor dem Gericht der Tiere am Ernst-Abbe-Gymnasium in Eisenach

Was passiert, wenn der Mensch von den Tieren seiner Taten angeklagt wird? 
Basierend auf dem Originaltheaterstück stellte sich eine fünfte Klasse des Ernst-Abbe-Gymnasiums Eisenach genau diese Frage und erarbeitete unter der Überschrift „Ein Mensch vor dem Gericht der Tiere" ein eigenes Theaterstück. In Kooperation mit Theatermitarbeitern des Theaters am Markt Eisenach beschäftigten wir uns dabei insbesondere mit den lautlichen Eigenschaften der Sprache, die nicht an den Laut bzw. an das Phonem als minimales Segment gebunden sind. Über Prosodie (Intonation, Pausen, Rhythmus, Akzente) und Körpersprache werden vielfältige Informationen übermittelt, die beispielsweise auf Verhalten und Emotionen des Kommunikationspartners schließen lassen, selbst wenn ich dessen (wörtliche) Sprache nicht verstehe. Dabei wurden wir durch die auftretenden Tiere mit verschiedenen Formen und Eigenheiten dieser Kommunikationsaspekte konfrontiert und mussten sie in eine Rolle einarbeiten (z.B. der stolzierende und gackernde Hahn- Wie wirkt das? Wie deuten ich und andere das? Wie kann ich das für mich selbst nutzen?). Zudem erstellten wir für unsere Figuren eigene Masken.
Das alles und viel mehr, schafften wir durch ein kleines zehnminütiges Theaterstück auf die Bühne zu bringen und zum Theatertag unserer Schule sowie der Schultheatertage des Landestheaters Eisenach aufzuführen- mit riesigem Erfolg.

Ort: Eisenach

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