Einen Mundartworkshop konnten Schüler in Menteroda erleben

„Die Konferenz der Flüsse“  so nannten die Schüler der 5. bis 10.Klasse aus Menteroda das vorläufige Projektergebnis ihres Mundartworkshops. Ziel war es ursprünglich, eine Theateraufführung in der heimischen Mundart aufzuführen. Deshalb lasen sie gemeinsam mit dem Künstler Samuel Wiesemann eine in Mundart verfasste Sage über die Entstehung des Namens der Helbe, einem Flüsschen der Region. Anschließend verfassten und sprachen sie eigene kleine Gedichte in Mundart. Als Grundlage dazu nutzten sie bereitgestellte Mundarttexte der Region, um sich einen kleinen Wortschatz anzueignen. Nach diesen Übungen begannen sie mit der Dramatisierung des Sagentextes. So wurde intensiv überlegt, welche Figuren mit welchem Text auftreten könnten und schrieben diesen nieder. Schon am ersten Tag bemerkten die Teilnehmer jedoch, dass für eine Theateraufführung mit Mundarttexten mehr als die eingeplante Zeit notwendig ist.  Obwohl das Sprechen der mundartlichen Sätze viel Spaß machte, konnte das Ergebnis nicht befriedigen. Daher befassten sich die Teilnehmer mit der Gestaltung der Kulissen. Dazu fertigten die Teilnehmer große Pappschilder mit den Namen der Flüsse an. Mit Fotoapparat und Videokamera probten sie den Aufmarsch der Flüsse und stellten diesen abschließend performativ vor. An dem Theaterstück soll im Rahmen einer Theater-AG und eines nachfolgenden Workshops weitergearbeitet werden.

Ort: Menteroda

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