Eisenacher Schüler lesen und schreiben zum Thema Schuld und Unschuld

Von Februar bis April arbeitete eine  11. Klasse des beruflichen Gymnasiums in Eisenach an dem Buch "In seiner frühen Kindheit ein Garten" von Christoph Hein. Nach der inhaltlichen Rezeption stand das Thema der eigenen Schuld am Lebenslauf im Mittelpunkt verschiedener Diskussionen, die zum einen als literarische Erörterung geführt wurde, aber auch als freie Erörterung unter Einbeziehung von Erkenntnissen aus Biologie und Soziologie. In diesem Zusammenhang entstanden Kinoflyer, die wir bei einer Lesung dem Autor übergeben konnten. Christoph Hein gab uns und der Idee ein sehr positives Feedback. Daneben las die Klasse "Vor unserer Zeit" vom gleichen Autor. Die Aufgabe, sich eine mythische Sage zu nehmen und diese umzuschreiben, fand in einer gemeinsamen Lesung viel Zuspruch. Beide Bücher führten zum kreativen Schreiben: einerseits von Gedichten über sich selbst, andererseits zu Texten über den neuen Lebensabschnitt in unserer Schule und zu den abgewandelten Sagen des Altertums. Jeder Schüler traf nun seine Wahl selbst und bestückte seinen gewählten Text mit einem Foto, frei nach den Gedichtbänden von Thomas Seifert, der in einer Lesung und einem Workshop im Juni seine Haikus vorstellen wird. Er gab uns auch die Genehmigung, eines seiner Gedichte aufzunehmen in unser Fotobuch. Zu seiner Lesung wird es eine Prämierung der besten Texte geben.  In weiteren Veranstaltungen wollen wir die Zusammenarbeit mit Christoph Hein vertiefen.

Ort: Eisenach

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