Fragen zum Sinn des Lebens standen in Ilmenau im Mittelpunkt

Das Theaterprojekt "lebensfragen.sprache" stellte anhand des Jugendbuches "Nichts - was im Leben wichtig ist" von Janne Teller existenzielle Fragen von Jugendlichen zum Sinn und der Bedeutung des Lebens in den Mittelpunkt der Auseinandersetzung der drei Stammgruppen 9/10. In der einwöchigen Projektphase im Schullandheim Heubach mit insgesamt 67 Teilnehmern ging es darum, gemeinsam die Romanvorlage in ein Szenenbuch zu verwandeln und den inhaltlichen Stoff kreativ und multimedial auf die Bühne zu bringen. Es wurden verschiedene Szenengruppen sowie ein Requisiten- und Technikteam gebildet, die zunächst separat, im Laufe der Woche jedoch mehr und mehr vernetzt daran gearbeitet haben, die eigenen Ideen umzusetzen. So wurde aus den Bausteinen wie Hörspiel- und Filmsequenzen, choreografischen Elementen sowie verschiedensten Spielszenen am Ende eine ganz neue Variante der Darstellung. Eine erfundene Rahmengeschichte bettete das zum Teil unwirklich anmutende Geschehen in einen realistischen Zusammenhang ein und verstärkte den Bezug zur Lebenswelt der Jugendlichen. Alle Teilnehmer waren sehr aktiv bei der Sache und konnten ihre individuellen Fähigkeiten einbringen. Die Möglichkeit, gemeinsam mit einer Theaterpädagogin das Projekt zu gestalten, war eine willkommene Bereicherung, die zu einer größeren Tiefe und Überzeugungskraft beigetragen hat. Die etwa 150 Besucher (Eltern, Gäste) am Abend der Aufführung waren sehr beeindruckt von der Gesamtleistung der Schüler. 

Ort: Ilmenau

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