Träume, Worte und Theater an der Evangelischen Gemeinschaftsschule in Gotha

Lassen sich unsere Träume in Worte fassen? Wovon träumen Kinder in der siebten Klasse, und wie lässt sich das auf einer Bühne erzählen? Mit Sprache oder ohne? Auf Deutsch, Arabisch, Albanisch, Gromolo?
Eine Woche lang beschäftigte sich die siebte Klasse der Evangelischen Regelschule Gotha in einem Theaterprojekt mit der Frage, welche Rolle Sprache beim Darstellen auf der Theaterbühne spielt und wie sich mit Sprache spielen lässt:
Zunächst wurden eifrig Traumgeschichten zusammengetragen, aufgeschrieben und verglichen, dann entstanden in kleineren Gruppen die ersten Traum-Szenen. Was ist typisch für einen Traum, welche Stimmung herrscht vor, was wird gesprochen, was kann man sehen, hören und fühlen? ... Es gab unzählige Fragen, die bei der Vervollkommnung der Szenen Berücksichtigung finden sollten - und unglaublich variantenreiche Lösungen, die die Kinder selbst entwickelten und unter Lachen oder Szenenapplaus ausprobierten. Richtig spannend wurde es aber erst, als wir auf der echten Bühne unseres Projektpartners, des Theaters im Palais in Erfurt, proben durften, denn hier wurden die Traum-Szenen unter Anleitung der Theaterpädagogin Christina Bartel, nicht nur mit der jeweils passenden (Körper-)Sprache versehen (übrigens tatsächlich auch mit Arabisch, Albanisch, Jugendsprache oder pantomimisch....), sondern sie erhielten durch entsprechendes Licht und die passende Musik einen traumhaften Zauber. Zur Aufführung im Theater waren alle Zuschauer hellauf begeistert!

Ort: Gotha

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